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Wie wir uns ernähren, hat nicht nur Auswirkungen auf unsere Gesundheit, sondern auch auf die unseres Planeten.
Die Folgen des zu hohen Fleisch- und Milchkonsums auf die Umwelt und das Klima sind immens. Weltweit kommen ca. 14% der klimaschädlichen Gase aus der Tierhaltung. Allein die größten 20 Unternehmen am Fleisch- und Milchmarkt sind einer Studie zufolge für mehr Emissionen verantwortlich als ganz Deutschland.


Diese Zahlen sind erschreckend und man erkennt an ihnen, dass die Nutzhierhaltung einer der größten Antreiber der Klima- und Biodiversitätskrise ist. Mit der Entscheidung, wie man sich ernährt und wie man mit seinen Lebensmitteleinkäufen den Nachfrage-Angebot Markt beeinflusst, kann man also einen großen Beitrag gegen die Klimakrise leisten. Und übrigens auch gegen den Welthunger. Durch den deutlich niedrigeren Ressourcen-, Wasser- und Landverbrauch pflanzlicher Nahrungsmittel könnte die gesamte Menschheit aktuell und auch bei weiterem Wachstum in der Zukunft Studien zufolge ohne Probleme ernährt werden.

Zu einem gelebten Christentum gehört für mich dazu, sich für die Wahrung von Gottes Schöpfung einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen für seine Mitmenschen und zukünftige Generationen, die bei keinem Umdenken an den Folgen der Klimakrise immer stärker leiden werden, sowie für die vielen Tiere, die in der Massentierhaltung qualvoll sterben.
Selbst wenn man nicht vollständig vegetarisch/vegan werden kann oder möchte, hilft es schon, möglichst wenig tierische Produkte zu konsumieren und auf Alternativen umzusteigen. Einige leicht umsetzbare Tipps findet man hier: https://utopia.de/ratgeber/tipps-um-veganer-zu-werden/ . Dabei ist auch zu beachten, dass Biofleisch oder Fleisch vom Metzger fast immer ebenfalls aus der Massentierhaltung stammt und daher ethisch und ökologisch kaum besser ist.
Neben der eigenen Ernährung, auf die man achten kann, ist es aber natürlich noch wichtiger, dass politische Maßnahmen getroffen werden, die grundsätzlich gewährleisten, dass die komfortabelste und günstigste Ernährung im Supermarkt für alle gleichzeitig auch die gesündeste und klima- bzw. umweltfreundlichste ist. Ein möglicher Schritt dazu wäre es, die Massentierhaltung zu beenden bzw. Produkte aus der Massentierhaltung deutlich höher zu besteuern.
Wer sich weiter mit dem Thema der Umweltbelastung durch die Ernährung befassen möchte, hier noch eine spannende Podcastfolge der Klimaaktivistin Luisa Neubauer dazu:
