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Von klein auf liebe ich es, meinen Körper mit Cremes und Düften zu verwöhnen.

Das stand für mich nie im Widerspruch zu meinem christlichen Glauben, denn ich betrachte meinen Körper als ein Geschenk Gottes, das Achtsamkeit und Wertschätzung verdient. Ich will gut zu ihm sein – doch längst weiß ich, dass die liebevolle Aufmerksamkeit für meinem Körper Hand in Hand gehen muss mit Verantwortung für die Schöpfung und für die Gesundheit allen Lebens.
Klimaneutrale Produkte
In kaum einem anderen Bereich unseres alltäglichen Lebens kann ich mit ganz kleinen Schritten so viel Wohltuendes und Gutes für Gottes Schöpfung bewirken wie bei der Körperpflege. Längst reicht es mir nicht mehr, dass Produkte tierversuchsfrei und mit natürlichen Inhaltstoffen hergestellt werden. Ich stelle auch bei Umwelt- und Klimaschutz klare Forderungen an Marken und Unternehmen und mache meinen Kauf davon abhängig. Zunehmend wichtig: Wieviel Co2 wurde bei der Produktion der Kosmetik freigesetzt? Kompensiert das Unternehmen die nicht vermeidbaren Co2-Emissionen? Sind die Produkte klimaneutral? Einige Naturkosmetikmarken bieten bereits klimaneutrale Produkte an. Diese Produkte durchlaufen einen umfangreichen Prozess: Der Co2-Fußabdruck wird über den gesamten Lebensweg der Produkte errechnet, Belastungen werden reduziert und unvermeidbare Emissionen durch zertifizierte Klimaschutzprojekte ausgeglichen. Mit dem Kauf von klimaneutralen Produkten kann ich schon mit der täglichen Gesichtscreme einen Beitrag dazu leisten, das Klima zu schützen.
Wiederverwendbare Produkte
Viele unserer Hygieneartikel im Bad haben eine umweltschädliche Eigenschaft: Wir können sie nur einmal benutzen und danach landen sie im Müll. Beispiele sind Reinigungstücher, feuchte Lappen oder Wattepads. Aber auch hier gibt es umweltfreundliche Alternativen in Form wiederverwendbarer Produkte wie z. B. waschbare Wattepads. Sie können einfach in der Waschmaschine mitgewaschen werden, so dass weniger Müll entsteht als bei der Verwendung konventioneller Wegwerf-Abschminkpads. So leiste ich beim Entfernen meines Makeups einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz und spare damit langfristig auch Geld.

Beispiel für Nachhaltigkeit im Bad: Haarseifen und Haarshampoos
Auch wenn ich inzwischen keine Produkte mehr kaufe, die Mikroplastik enthalten, und auch wo immer es möglich ist, Nachfüllflaschen benutze, so reihen sich doch in unserem Badezimmer immer noch zahlreiche Plastikflaschen und –dosen aneinander, die für reichlich vermeidbaren Müll sorgen. Vor allem bei Haarpflege-Produkten fällt das auf. Eine Alternative zu flüssigem Shampoo sind Haarseifen und feste Haarshampoos, die deutlich weniger Plastik und Müll mit sich bringen. Sie sollen darüber hinaus hervorragende Ergebnisse liefern und in jedem Fall ergiebiger sein – so schonen sie Umwelt und Geldbeutel. Ich will das gerne ausprobieren!
Fazit: Selten ist es so einfach wie im Badezimmer, für sich und die Umwelt etwas Gutes zu tun – aus Achtsamkeit sich selbst gegenüber und aus Verantwortung für Gottes Schöpfung. Beginnen wir damit schon morgen früh unter der Dusche und starten den Tag mit weniger Müll und mit Körperpflege-Produkten, die klimaneutral hergestellt wurden!
